Der Mandant
In DER MANDANT, einem packenden Justiz-Thriller in der Tradition von John Grisham,
kehrt Matthew McConaughey ("Die Jury", "Sahara") als sowohl charmanter und
unkonventioneller Anwalt zu seiner Paraderolle zurück und bietet gemeinsam mit Ryan
Phillippe ("L.A. Crash", "Eiskalte Engel") als undurchsichtigem Klienten ein spannendes
Leinwand-Duell der Extraklasse. Die Vorlage für den von Brad Furman elegant inszenierten
Film lieferte der gleichnamige Roman von Bestseller-Autor Michael Connelly.
An McConaugheys Seite überzeugt - neben Ryan Phillippe - Oscar®-Gewinnerin Marisa
Tomei („The Wrestler“) als seine Ex-Frau und Mutter seines Kindes. Unterstützt werden sie
durch ein hochkarätiges Ensemble, zu dem Josh Lucas („Sweet Home Alabama“), William H.
Macy („Fargo“) und John Leguizamo („Moulin Rouge!“) gehören.
Anwälte und ihr Kampf in den Irrungen des amerikanischen Justizsystems sind auf der
Leinwand keine Seltenheit. Doch einen Anwalt wie Michael ‚Mick’ Haller in DER MANDANT
hat das Publikum mit Sicherheit noch nie gesehen. Ein Büro hat der gewiefte Strafverteidiger
nicht, sondern arbeitet stattdessen auf dem Rücksitz eines Lincoln Continental, in dem ihn
ein Fahrer von einem Gericht in Los Angeles zum nächsten kutschiert, wo er die
unterschiedlichsten Kleinkriminellen verteidigt, die irgendwie mit dem Gesetz in Konflikt
gekommen sind.
„Vermutlich halten viele Menschen Mick für einen Widerling, der sich an die Fersen von
Polizisten und Krankenwagen heftet, um dann an Unfall- und Tatorten seine Visitenkarten zu
verteilen“, gibt Matthew McConaughey zu, der in dem Film eben jenen Mick Haller
verkörpert. „Er ist einer dieser Typen, die sich finanziell von Monat zu Monat hangeln,
irgendwie seine Ex-Frau und Tochter zu unterstützen versuchen und sich beruflich
hauptsächlich um Prostituierte, Drogendelikte und andere kleinere Verbrechen kümmern.“
Oder um es mit den Worten von Produzent Gary Lucchesi zu sagen: „Vor allem ist er ein
Geschäftemacher. 90 Prozent seiner Fälle werden gar nicht verhandelt. Er macht einen Deal
– und verschwindet wieder.“
Außerdem ist er ständig auf dem Sprung, weswegen das geräumige Auto als mobiler
Arbeitsplatz wie geschaffen für ihn ist, erklärt Produzent Tom Rosenberg: „Er hat immer fünf
oder sechs Fälle gleichzeitig laufen, die über den gesamten, nicht gerade kleinen Bezirk
verteilt sind. Da ist es natürlich das einfachste, sich von Gericht zu Gericht fahren zu lassen.“
Doch trotz seiner Mauscheleien im Hinterzimmer hat Mick durchaus einen eigenen
Moralkodex und setzt sich aus Überzeugung für die Unterdrückten und Mittellosen ein, die
niemanden sonst an ihrer Seite haben. „Ohne Frage könnte Mick auch einer dieser typischen
Beverly Hills-Anwälte sein, die ihr Geld in der Unterhaltungsindustrie machen. Und er wäre
dort sogar sicherlich erfolgreich“, meint McConaughey. „Aber er hat eben auch ein großes
Herz und jede Menge Menschlichkeit, deswegen beschäftigt er sich meiner Meinung nach
weiter mit diesen kleinen Fischen. Dort fühlt er sich gebraucht, menschlich und ist voll in
seinem Element. Was das angeht, bleibt sich Mick von Anfang an treu.“